Staatliche Prüfung

Ihre Ausbildung im IVAH wird durch die staatliche Abschlussprüfung beendet. Prüfungsvoraussetzungen und Prüfungsmodalitäten werden durch die staatliche Prüfungsordnung für Psychologische Psychotherapeut*innen (PsychTh-AprV), bzw. für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen (KJPsychTh-AprV) geregelt.

Die staatliche Prüfung nach § 5 Abs. 1 Satz 2 des Psychotherapeutengesetzes umfaßt einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Die Prüfungstermine sollen nicht früher als zwei Monate vor dem Ende der Ausbildung liegen. Die Zulassung zur Prüfung wird erteilt, wenn nach § 7 PsychTh-AprV folgende Nachweise vorliegen:

  • die Geburtsurkunde und alle Urkunden, die eine spätere Namensänderung ausweisen,
  • der Nachweis über die bestandene Abschlußprüfung im Studiengang Psychologie, die das Fach Klinische Psychologie einschließt, oder eine Bescheinigung über eine gleichwertige Ausbildung nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe b oder c des Psychotherapeutengesetzes. Für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen Abschlusszeugnis des berechtigenden Studienabschlusses.
  • die Bescheinigung nach § 1 Abs. 4 über die Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen und
  • mindestens zwei Falldarstellungen nach § 4 Abs. 6, die von der Ausbildungsstätte als Prüfungsfall angenommen wurden.

Bescheinigungen

Nach bestandener staatlicher Prüfung erhält der*die Teilnehmer*in das Zertifikat über die "Ausbildung in Verhaltenstherapie" vom IVAH. Gleichzeitig stellt ihm die zuständige Landesbehörde ein Prüfungszeugnis aus, welches eine Voraussetzung für den Antrag auf Approbation darstellt.

Antrag auf Approbation

Die Approbation wird von der zuständigen Landesbehörde auf Antrag erteilt. Dem Antrag sind beizufügen:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Geburtsurkunde und alle Urkunden, die eine spätere Namensänderung ausweisen
  • Identitätsnachweis
  • amtliches Führungszeugnis, das nicht früher als einen Monat vor der Vorlage ausgestellt sein darf
  • Erklärung darüber, ob gegen den*die Antragsteller*in ein gerichtliches Strafverfahren oder ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren anhängig ist
  • ärztliche Bescheinigung, die nicht älter als einen Monat sein darf, aus der hervorgeht, dass der*die Antragsteller*in nicht in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist
  • Zeugnis über die staatliche Prüfung für Psychologische Psychotherapeut*innen, bzw. Kinder- und Jungendlichenpsychotherapeut*innen