Das Institut

Organisation

Das IVAH ist als gemeinnützige GmbH organisiert. Diese Struktur hat den Vorteil, dass sie  Verantwortlichkeiten klar definiert und den Anforderungen eines sich unvorhersehbar  entwickelnden Gesundheits- und Ausbildungssystems Rechnung trägt. Der Aspekt der Gemeinnützigkeit stellt sicher, dass Überschüsse nur für Sachzwecke der Gesellschaft verwendet werden können, etwa der verbesserten Patientenversorgung wie auch der Aus- und Weiterbildung.

Zulassung

Die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten richtet sich an Psychologen mit Diplom- oder Masterabschluss. Die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten steht neben den oben genannten auch Absolventen mit einem Diplom- oder Masterabschluss in Sozialpädagogik oder Pädagogik offen. Weiterhin werden Lehrer nach dem ersten Staatsexamen aufgenommen, die im Rahmen ihres Studiums mindestens 30 Semesterwochenstunden allgemeine Pädagogik nachweisen können.

Auch Bewerber mit Abschlüssen, die an europäischen Universitäten erworben wurden, sind willkommen. Aufgrund des Hochschulrechtes ist eine Einzelfallprüfung durch die entsprechende Behörde erforderlich. Nach einer Sichtung Ihrer Bewerbung werden wir den entsprechenden Antrag stellen. Die dabei entstehenden Kosten trägt das IVAH.

Weiterbildung

Der Bereich der Facharztweiterbildung ist bei uns weit gefächert, die enge Zusammenarbeit mit dem Asklepios Klinikum Nord erhöht Qualität und Anspruch. Wir gestalten den den psychotherapeutischen Teil (Verhaltenstherapie) der Weiterbildungen Psychiatrie und Psychotherapie, psychosomatische Medizin sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.

Zum psychotherapeutischen Teil der Weiterbildung gehören auch Selbsterfahrungsgruppen, interaktionelle Fallarbeit und die Behandlung von Patienten unter Supervision. Die im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung  durchgeführten Weiterbildungstherapien sind mit den Krankenkassen abrechenbar.

Der biographisch-systemische Ansatz

Ein in dieser Form einzigartiges Verfahren, das im IVAH gelehrt und angewendet wird, ist der biographisch-systemischer Ansatz der Verhaltenstherapie. Kennzeichnend ist hierbei das zweisträngige Vorgehen, das Diagnostik und Therapie verbindet (vgl. Zarbock 2008, Zarbock 2010, Gall-Peters und Zarbock 2012).

Achtsamkeit als Basis

Das IVAH fühlt sich dem Konzept der Achtsamkeit verbunden und verpflichtet: achtsamkeitsbasierte Interventionen finden in der Behandlung z. B. von Depressionen oder Zwangs- und Essstörungen Berücksichtigung.